Petra Liss

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Dreikant

Dreikant Berlin-Charlottenburg

Thema:        Verwaltungsbau

Aufgabe:     Entwurf und Planung eines Verwaltungsgebäude

Jahr:             Wintersemester 2014/15

Betreuer:     Prof. Dipl.-Ing. Ulrike Lauber & Prof. Dipl.-Ing. Hans Christof Ernst

Bearbeiter:  Viktoria Müller & Petra Liss

 

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Das Projekt Dreikant beschreibt die Form des Entwurfes sowie die Lage an der Kantstraße. Desweiteren nimmt der Titel Bezug zur Maßstäblichkeit des Baus und den in der Höhe variierenden Nachbarn. Die Formentwicklung selber liegt im Städtebau begründet. Bei einer weitläufigeren Betrachtung des Areals erkennt man eine klare Dominanz von Bauten aus der Gründerzeit, welche sich traufseitig um einen Block reihen. Die nähere Umgebung hingegen ist charakterisiert durch Bauten, welche aus der Zeit nach 1945 entstanden sind, was sich in freieren Formen und den Fassadengestaltungen besonders gut erkennen lässt. Desweiteren sind und werden in naher und junger Zukunft weitere Hochhäuser entstehen. Unserer Anschauung nach sollte sich das zu beplanende Areal der Grundstruktur der weitläufigeren Umgebung in der Höhe anpassen, insbesondere weil in nächster Umgebung bereits ausreichend Hochpunkte vorhanden sind. Anhand der Flächenzahlen kann man sehen, dass die Gebäude ohnehin schon effizient und dicht genug bebaut sind. Weiterhin ist das zu beplandende Areal charakterisiert durch die passierende Bahn, die Verkehrsschneise sowie den hohen Fußgängerverker, was dem Ort eine besondere Dynamik verleiht, welche sich in der Bauform widerspiegeln sollte. Wir haben daher zwei spitz zulaufende Baukörper entworfen, die sich gegeneinander verschieben und so die Bewegung des Umfelds widerspiegeln. Die Baukörper neigen sich zum Stadtraum hin, sodass der niedrigere eine Traufhöhe von 25,6 m hat und der kleinere eine Traufhöhe von 22 m, womit wir nicht im Hochhausbereich liegen. Die Höhen der Traufe und der Dachneigungen passen sich den angrenzenden
Gebäuden an. Das Gebäude besitzt weiterhin ein freigeformtes Dach, welche mit dem selben Material wie die Fassade gestaltet ist. Die Baukörper wirken so als zwei Monoliten, welche durch einen Glas-Erschließungskörper verbunden sind. Durch diesen Dialog entsteht ein dynamisches Ensemble, welches sich in die freien Formen der vorhandenen Gebäude mit eingliedert. Die Fassade soll die Idee des Monolitischen widerspiegeln, weswegen wir uns für eine Natursteinfassade entschieden haben. Urbanität entsteht unserer Meinung nach auch durch Masse, zumal es auch unmöglich gewesen wäre dem sehr schweren Waldorf Astoria eine Glasfassade gegenüber zu setzen. Das Glasatrium zwischen den Baukörpern dient zur Belichtung der beiden Baukörper und zum Anderen als optische Trennung der prägnanten Bauformen. Die Bautiefe der Körper variiert von 7-25 Metern, sodass innerhalb der Grundrisse 1-3 Bunde möglich sind. Zwischen den genannten Wechseln der Typologien befinden sich die Sicherheitstreppenhäuser, welche die Nutzungseinheiten voneinander Trennen. Insgesamt gibt es fünf Nutzungseinheiten à 400 m², die nach Belieben und je nach Nutzungsanforderungen miteinader verknüpft werden können. Innerhalb des Glasatriums befinden sich Treppen und Brücken (keine notwendigen), welche die Nutzungseinheiten miteinander verknüpfen. In den Grundrissen sind verschienden Nutzunstypen prototypisch abbgebildet. Eine Beispielhafte Verknüpfung der Einheiten sowie ein Nutzungsdiagramm sieht man in den dargestgellten Piktogrammen. Neben den Büronutzungen in den Regelgeschossen, dient das Erdgeschoss der gewerblichen Nutzung. Die Tiefgarage umfasst
2 Ebenen, welche insgesamt Platz für 100 parkende Autos bieten. Erschlossen wird das Gebäude von mehreren Seiten. Die Gewerblichen Nutzflächen werden jeweils von den Straßen erschlossen. Die Büros können durch das Atrium von Norden und Süden erschlossen werden. Als Besondereit des Entwurfes ist weiterhin das Dach und die Fassade des Entwurfes kurz zu erläutern. Das Gebäude mit einem Dach zu versehen, war uns insbesondere im Anbetracht der entstehenden Hochhäuser ein besonderens Anliegen. Wir haben daher Dach gebaut, welches zwar effektiv keine Nutzfläche beinhaltet aber Räumlichkeiten für die unterzubringende Technik beinhaltet, die bei einem Flachdach in Form von kleinen Garagen zum Vorschein kämen. Durch die einheitliche Gestaltung der Fassaden und Dachflächen entstehen zwei Baukörper, die durch trotz angeschrägter Fassaden und einer freien Dachform sehr klar wirken. Um der 80 Meter langen Fassade die Strenge Rasterung zu nehmen, haben wie eine Anordnung der Fenster gewählt , die innerhalb des Rasters verspringt und die Fassade so auflockert. Weiterhin ist der Öfnungswinkel der Fenster um 45 Grad engeschnitten, sodass der Lichteinfall zum einen vergrößert wird und die Geschssdecken in der Ansicht um ein Vielfaches filigraner wirken. Abschließend kann man sagen, dass sich der Entwurf formal und materiell in das Vorhandere Stadtbild eingliedert und trotz der anscheinlich nicht zu 100 % ökonomisch wirkenden Form doch sehr wirtschaftlich ist. Die Bauform bildet die bewegte Umgebung ab und vielfach kombinierbaren Grundrisse bieten den Nutzern eine große Möglichkeit an Variabilität und Flexibilität.

 

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